Wintergarten als ganzjährigen Wohnraum nutzen







Wintergarten Dekorationsideen

Ein Wintergarten - Traum vieler Eigenheimbesitzer


Der Wintergarten stellt eine wunderbare und geschmackvolle Verbindung zwischen Natur und Wohnraum dar. Er lässt viel Freiraum für die Innengestaltung und kann in den unterschiedlichsten Materialien und Formen, jedem Haus einen einzigartigen Charakter verleihen.
Als Wohlfühloase lädt er zum Entspannen ein, bietet Pflanzen ein perfektes Zuhause und kann auf Wunsch auch als ganzjähriger Wohnraum genutzt werden. Den Designmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Vor jedem Baubeginn steht die Planung und Interessenten sollten sich vorab informieren, was sie beachten sollten.

Grundlegende Unterschiede
Dass sich Wintergärten in Größe, Höhe und Form unterscheiden können, ist nicht erwähnenswert. Allerdings ist ein wesentlicher Unterschied in den verwendeten Materialien zu finden. Dies spielt vor allem dann eine große Rolle, wenn der Wintergarten beheizt werden soll. Aber auch andere Vor- sowie manche Nachteile sind bei den verschiedenen Materialien vorhanden.

- Wintergarten aus Holz
- Wintergarten aus Metall
- Wintergarten aus Stein
- Der Wintergarten als ganzjährig nutzbarer Wohnraum
- Pflanzen im Wintergarten
- Hitzeschutz im Wintergarten
 - Wintergarten als Wohnraum - Vorteile und Nachteile



Wintergarten aus Holz


Holz zeichnet sich in erster Linie durch einen optischen warmen Charme aus, der Gemütlichkeit ausstrahlt. Es zählt zu den beliebtesten Wintergarten-Materialen. Es ist ökologisch und ein nachwachsender Rohstoff.
Naturholz besitzt von allen anderen Materialien den höchsten Wärmedämmungswert und ist langlebig. Preislich liegt er unter dem von Aluminium-Wintergärten. Allerdings will Naturholz gepflegt werden. Regelmäßige Schutzimprägnierungen gegen Feuchtigkeit und Parasiten sind ebenso erforderlich, wie Pflegebehandlungen zum Struktur- und Qualitätserhalt.

Zu beachten ist auch die Tragfähigkeit von Holz. Aus diesem Grund wird meist Nadelholz in mehreren Schichten aufeinander verleimt, sogenanntes Brettschichtholz. Dies zeigt eine deutlich höhere Tragfähigkeit, als die meisten Bauholzarten.
Behandelt wird das Holz mit einer Holzschutzlasur. Je dunkler sie in ihrer Farbe ist, desto länger hält ihre Wirkung an und witterungsbeständiger ist das Holz. Dieses sollte über eine kompromisslose Verarbeitung verfügen, um lange halten zu können. Holz hat aber den Nachteil, dass es bei Feuchtigkeit arbeitet. Aus diesem Grund sollte keine hohe Luftfeuchtigkeit im Wintergarten aus Holz bestehen.

Wintergarten aus Metall


Für Wintergärten aus Metall, findet heutzutage überwiegend Aluminium Verwendung. Es besitzt gegenüber anderen Metallen einige Vorteile, wie zum Beispiel die Rostresistenz, Leichtigkeit ohne weniger Stabilität und Tragfähigkeit als beispielweise Holz, zu besitzen sowie die Pflegeleichtigkeit. Aluminium muss bei guter Verarbeitung und Qualität keine Schutzanstriche gegen Rost oder Parasiten erhalten. Es besticht durch Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit. Ist es mit einer Pulverbeschichtung oder einem Einbrennlack versehen, zeigt es sich extrem UV-beständig. Weder Kälte noch Feuchtigkeit können Aluminium etwas anhaben.

Allerdings kann es bei Wohn-Wintergärten zu einer Kondenswasserbildung kommen, wenn die Wärmedämmung nicht einwandfrei verlegt wurde. Dies ist zu vermeiden, wenn durch Kunststoffstege die Aluminiumprofile getrennt werden. Ein weiterer Nachteil liegt bei der Herstellung, die nicht als sehr umweltfreundlich gilt.

Wintergarten aus Stein


Stein ist für viele Wintergarten-Bauherren meist nur eine Option, wenn dieser als zusätzlicher Wohnraum dem Kernhaus zugeschrieben werden soll. Dabei haben Steine einige Vorteile gegenüber Metall und Holz:

Steine sind in unzähligen Variationen erhältlich und unvergänglich sowie zeitlos. Überwiegend entscheiden sich die Kunden für einen massiven Dachbau vor allem in Gebieten, in denen viel Schnee fällt. Ein massiver Dachbau hält auf Steinen deutlich mehr Gewicht, als auf Aluminium oder Holz positioniert.
Ein weiterer Vorteil ist die Kälte- und Wärmeisolation, die von Steinen ausgeht, und zusätzlich durch eine leicht anzubringende Wärmedämmung perfektioniert werden kann. Somit lässt sich ein Stein-Wintergarten deutlich günstiger beheizen. Er bietet zudem Sichtschutz, wenngleich dieser nicht nur bei Bedarf besteht, sondern immer da ist, ohne dass er ohne Weiteres entfernt werden könnte.

Stein ist ein Material für Wintergarten-Interessenten, die für die Ewigkeit bauen möchten. Hier können viele Kompromisse getroffen und Gestaltungsvarianten gewählt werden, die viel Glas erlauben und Holz oder Metall mit integrieren.


Pflanzen im Wintergarten


Was wäre ein Wintergarten ohne Pflanzen? Wer einen Wintergarten baut, wird bei der Einrichtung nicht umherkommen, Pflanzen einziehen zu lassen, die dem Wintergarten erst den besonderen Charme verleihen.

Bei der Auswahl der richtigen Pflanzen, kommt es darauf an, ob es sich um einen Kalt-, mittelwarmen- oder Wohnraum-Wintergarten handelt.

Der Wintergarten ist ein perfekter Ort vor allem für tropische Pflanzen. Sie fühlen sich hier nicht nur wohl, sondern versprühen auch einen Hauch von Urlaubsatmosphäre. Ob einen Drachenbaum, eine Yucca-Palme und Chinesische Hanfpalme oder Flaschenpalmen, in hellen, warmen Wintergärten gedeihen sie prächtig.

In einem unbeheizten Wintergarten herrschen im Winter kalte Temperaturen. Hier bietet sich der Wintergarten dazu an,
 frostempfindliche Pflanzen aus dem Garten in ihn zu stellen und den Raum als Winterquartier zu nutzen. Er eignet sich auch perfekt, im Frühjahr vorzeitig Samen keimen zu lassen, um sie dann nach den Eisheiligen ins Beet zu setzen. Zu dieser Jahreszeit sammelt sich tagsüber bereits ein wenig Wärme im unbeheizten Wintergarten und bietet deshalb optimale Bedingungen für die Vermehrung und das Vorziehen von zahlreichen Pflanzen.

In einem mittelwarmen Wintergarten sollten die Temperaturen auch bei eisigen Außentemperaturen zwischen 12 Grad Celsius und 18 Grad Celsius betragen. 
In diesen Temperaturen überwintern auch gern Zimmerpflanzen, wenn sie eine Winterruhe einlegen, wie zum Beispiel das Madagaskar-Immergrün oder Orchideen.

Hitzeschutz im Wintergarten


Vor allem bei einer Einfachverglasung kann sich im Wintergarten bei Sonnenschein heiße Temperaturen entwickeln, die den Spaß am Verweilen in der sonst so gemütlichen Wohlfühloase nehmen. Nicht selten steigen Temperaturen bis weit über 36 Grad Celsius. Dem ist nur vorzubeugen, wenn für entsprechenden Hitzeschutz gesorgt wird.

Dieser kann zum Beispiel über spezielle Hitzeschutz-Plissees erfolgen. Dabei handelt es sich um ganz besondere Modelle, welche aufgrund ihrer Beschaffenheit hohe Temperaturen draußen lassen können.
Die Auswahl erstreckt sich über Thermoplissee mit hohen Reflexionswerten, die sich ideal für die heiße Mittagssonne eignen und Ausführungen, mit geringerem Reflexionswert. Der Vorteil ist zudem, dass sie zur Verdunklung ebenso gewählt werden können, wie Modelle, die das Tageslicht hineinlassen. Ein weiterer Faktor ist, dass sie die Möglichkeit geben, den Wintergarten von neugierigen Blicken der Nachbarn oder vorbeigehender Passanten zu schützen.
Speziell für den Wintergarten und die verschiedensten Fensterformen, wird ein breit gefächertes Sortiment für jeden Bedarf angeboten.

Der Wintergarten als ganzjährig nutzbarer Wohnraum - was muss dafür beachtet werden?



Der wichtigste Faktor bei der Planung von einem ganzjährig benutzbaren Wintergarten ist die Beheizung. Sobald ein Wintergarten zu Wohnraum wird, greifen verschiedene gesetzliche Bestimmungen, die eingehalten werden müssen. Das betrifft unter anderem zum Beispiel die Energieeinsparverordnung.

Ragt der Wintergarten weit aus dem Haupthaus heraus, erwärmt er sich im Frühjahr und Herbst durch direkt eintreffende Sonne recht schnell. Allerdings kühlt er sich nachts deutlich wieder ab, weil die Außentemperaturen vor und nach dem Sommer überwiegend stark heruntergehen, sobald die Sonne untergegangen ist. Ohne Heizung kann der Wintergarten-Wohnraum dann teilweise schon ab Eintritt der Dunkelheit nicht mehr ohne Frösteln oder wärmende Decken genutzt werden.
Je mehr der Wintergarten in den Hauskern eingeschlossen wird, desto mehr profitiert dieser von den herrschenden Innentemperaturen im Haus.

Eine große Rolle spielen bei Wintergärten und dem deutschen Klima, die Größe sowie der Neigungswinkel bei Glaseinsätzen. Je flacher das Glas liegt, desto heißer wird es im Sommer und der Wintergarten wird zur Sauna. Im Winter profitieren Wintergarten-Besitzer von dem genannten Effekt und können tagsüber bares Geld durch Energieeinsparungen einfahren.

Vorteilhaft zeigt sich für den Sommer ein hoch konstruierter Wintergarten von ungefähr zwei Etagen. Wird gelüftet, entsteht eine Funktion, wie bei einem Kamin. Es kommt kühle Luft von unten herein, wärmt sich auf und weicht oben nach außen.
Für den Winter kann ein Deckenventilator die aufsteigende Heizungsluft über die Decke an den Seitenwänden nach unten drücken, sodass eine Zirkulation der Warmluft diese nicht ungenutzt nach oben steigen lässt, sondern dem Wintergarten-Wohnraum wieder zurückführt.






 


 

Wintergarten als Wohnraum - Vorteile und Nachteile


Der Wintergarten als Wohnraum bringt Vor- und Nachteile mit sich. Hier sollte vor jeder Wintergarten-Planung überlegt werden, ob die Vorteile oder Nachteile den persönlichen Vorstellungen überwiegen und ein Wintergarten geschaffen werden soll, der ganzjährig als Wohnraum genutzt werden kann.

Vorteile:

- Mehr Wohnfläche
- Wohnraum mit direkter Nähe zur Natur
- Wohlfühlfaktor das ganze Jahr über
- Höhere Mehrwertsteigerung der Immobilie als bei einem Sommer-Wintergarten

Nachteile:

- Höhere Materialkosten durch Dämmschutz und Heizungssystem
- Zusatzkosten durch Sonnen- und Hitzeschutz Plissee
- Je nach Ausstattung Zusatzkosten für Verdunkelung
- Höhere Energiekosten im Jahr
- Auflagen der Energieeinsparverordnung sind zu erfüllen



Fazit
Ein Wintergarten als Wohnraum zum ganzjährigen Bewohnen zu bauen, ist sicherlich nicht jedermanns Wunsch, wenn die höheren Kosten betrachtet werden. Allerdings kann sich mehr Wohnraum durch einen Wintergarten auch finanziell vorteilhaft zeigen, denn dann zählt er fest zum Kernhaus und steigert den Immobilienwert deutlich gegenüber einem herkömmlichen Wintergarten.
Welches Material gewählt wird, sollte durch den persönlichen Geschmack entschieden werden. Sowohl Stein, als auch Holz und Metall haben ihre Vorteile. Wer sich für viel Glas entscheidet, der braucht sich Dank zuverlässigem Sonnen- und Hitzeschutz keine Sorgen darübermachen, ob der Wintergarten auch bei heißen Temperaturen zum Wohlfühlen einlädt.

 


 

 


 

 


 

 









Wintergarten mit Zimmerpflanze Agave dekorieren


C O N T A C T

Sabine Forck
E-Mail-Asdresse: 
SabForck@gmx.de
Anschrift: 22.02.1980, Konsul-Schmidt-Str. 10, 28217 Bremen



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